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Standöle und Ölverkochungen

Standöle (auch Dicköl oder Ölverkochung) zur Anwendung in Lacken, Holzlacken und –Lasuren

Aus nativen Ölen wie Leinöl, Holzöl (auch Tungöl oder chinesisches Holzöl), Derizolenöl und anderen Ölen (Sojaöl, Safloröl / Distelöl, Rizinusöl / Ricinenöl), werden durch Erhitzen die Entsprechenden Standöle bzw. Dicköle oder Ölverkochungen hergestellt. Im Gegensatz zu geblasenen Ölen erfolgt dies unter Sauerstoffausschluss.

Diese Standöle können in Kombination mit weiteren Ölen, Bindemitteln und Harzen, wie z.B. Alkydharzen und Hartharzen zur Formulierung von Lacken, z.B. Holzlacken, Lasuren und Pflegesystemen eingesetzt werden.

Standöle sind im Vergleich zu den nativen Ölen schneller oxidativ trocknend und weisen eine höhere Härte sowie Beständigkeit, z.B. gegen Wasser auf. Die höhere Wasserfestigkeit kann durch die Verkochung mit einem Alkydharz oder Hartharz, wie z.B. Phenolharz, Harzester oder Resinat weiter verbessert werden. Die Verkochung mit Hartharz wird auch als Hartöl bezeichnet.

Gängige Standöl Qualitäten sind z.B. Leinöl-Standöl 2-3 P (200-300 mPas), 45 P (4500 mPas), 90 P 9000 mPas), 450 P (45000 mPas); Holzöl-Standöl (Tung-Standöl) 30 P (300 mPas), 90 P (9000 mPas); Rinzinenstandöl (Rizinus-Stanöl) 50 P (5000 mPas), 90 P (9000 mPas).

Das Einehitenzeichen P steht hierbei für Poise, mPas für Milipascal-Sekunden.

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